Lion’s Mane oder Reishi? Zwei Vitalpilze im direkten Vergleich

Lion’s Mane oder Reishi? Zwei Vitalpilze im direkten Vergleich

Lion’s Mane und Reishi gehören zu den bekanntesten Vitalpilzen überhaupt. Trotzdem sind sie erstaunlich verschieden: Der eine sieht fast aus wie eine weisse Koralle, der andere wie lackiertes Holz. Der eine wird auch als Speisepilz geschätzt, der andere ist so bitter und fest, dass man ihn kaum einfach in die Pfanne legen würde. Und auch bei ihren natürlichen Inhaltsstoffen und ihrer traditionellen Bedeutung gibt es deutliche Unterschiede.

Wenn du dich also fragst, ob Lion’s Mane oder Reishi besser zu dir passt, dann findest du hier die wesentlichen Unterschiede.

🍄 Lion’s Mane und Reishi auf einen Blick


Lion's Mane Reishi 
Botanischer Name Hericium erinaceus Ganoderma lucidum
Deutscher Name Igelstachelbart Glänzender Lackporling
Weitere Namen

Löwenmähne, Hericium

Ling Zhi
Aussehen

Weiss, weich und stachelartig

Rotbraun, glänzend und holzig
Tradition

Vor allem Ostasien

Vor allem China und Ostasien
Charakteristische Verbindungen

Beta Glucane, Polysaccharide, Hericenone und weitere pilzspezifische Stoffe

Beta Glucane, Polysaccharide und Triterpene
Geschmack

Mild und leicht erdig

Deutlich bitter
Verwendung

Speisepilz (insbesondere Veganes Steak)

Traditionell als Aufgruss, Pulver oder Extrakt

🦁 Lion’s Mane: auffällig, mild und ungewöhnlich

Lion’s Mane fällt schon optisch aus der Reihe. Statt eines klassischen Pilzhuts bildet er einen weissen Fruchtkörper mit vielen langen, weichen Stacheln. Daher stammen auch seine Namen Löwenmähne und Igelstachelbart.

Der Pilz wächst natürlicherweise auf Laubbäumen und kommt sowohl in Europa als auch in Asien und Nordamerika vor. Besonders bekannt ist er aus der ostasiatischen Küche. Frischer Lion’s Mane kann tatsächlich mit grossem Genuss gegessen werden. Seine Konsistenz ist faserig, sein Geschmack mild bis leicht erdig. Manche vergleichen ihn nach dem Anbraten sogar mit Jakobsmuscheln oder Hummer.

Neben seiner kulinarischen Rolle wird Lion’s Mane heute auch als Vitalpilz sehr geschätzt und immer mehr wissenschaftlich untersucht. Der Fruchtkörper enthält unter anderem natürlich vorkommende Beta Glucane, Polysaccharide und verschiedene pilzspezifische Verbindungen wie Hericenone.

Gerade diese Mischung aus Speisepilz, aussergewöhnlichem Aussehen und spannender Zusammensetzung macht Lion’s Mane so besonders.

👑 Reishi: bitter, fest und tief in der Tradition verankert

Reishi wirkt ganz anders. Sein Fruchtkörper ist fest, oft rotbraun und besitzt eine glänzende Oberfläche. Deshalb wird er auf Deutsch auch Glänzender Lackporling genannt. In China ist Reishi unter anderem als Ling Zhi bekannt, was auf Deutsch übersetzt 'Pilz der Unsterblichkeit' heisst.

Im Gegensatz zu Lion’s Mane spielt Reishi kulinarisch kaum eine Rolle. Der Fruchtkörper ist holzig und ausgesprochen bitter. Traditionell wurde er deshalb eher ausgekocht und als Aufguss verwendet und verspeist. Genau diese Bitterkeit ist typisch für Reishi und hängt unter anderem mit seinen natürlich vorkommenden Triterpenen zusammen. Hinzu kommen Polysaccharide und Beta Glucane.

Reishi gehört zu den traditionsreichsten Vitalpilzen Ostasiens und findet sich seit Jahrhunderten in historischen Schriften, Kunst und Kultur wieder. Diese lange Geschichte unterscheidet ihn deutlich von vielen anderen Pilzen, die heute als Vitalpilze bekannt sind.

🔍 Wo liegen die wichtigsten Unterschiede?

Wer Lion’s Mane und Reishi direkt vergleicht, erkennt schnell: Der Unterschied liegt nicht nur im Aussehen.

1. Der Charakter des Pilzes

  • Lion’s Mane wirkt fast weich und filigran. Reishi dagegen fest, dunkel und robust.
  • Schon optisch stehen sie fast für zwei unterschiedliche Welten.

2. Geschmack und Verwendung

Lion’s Mane kann frisch gekocht oder gebraten werden. Reishi ist dafür kaum geeignet. Seine Bitterkeit und feste Konsistenz machen ihn eher zu einem klassischen Ausgangsmaterial für Extrakte und Aufgüsse.

3. Natürliche Zusammensetzung

Beide Pilze enthalten Polysaccharide und Beta Glucane. Darüber hinaus unterscheiden sie sich aber deutlich. Bei Lion’s Mane stehen unter anderem Hericenone im Fokus. Bei Reishi sind vor allem Triterpene charakteristisch.

Das bedeutet nicht, dass einer der beiden Pilze grundsätzlich besser ist. Es zeigt vielmehr, dass sie sich in ihrer natürlichen Zusammensetzung klar unterscheiden.

🤔 Lion’s Mane oder Reishi: Welcher passt besser zu mir?

Lion’s Mane passt besonders gut zu Menschen mit einem vollen Alltag, die viel organisieren, lernen oder einen vollbepackten Terminkalender haben. Gerade deshalb ist Lion’s Mane heute bei Berufstätigen, Studierenden und Menschen mit einem vollen Tagesablauf besonders beliebt.

Reishi passt dagegen gut zu Menschen, die ruhigere Momente und einen erholsamen Ausgleich suchen. Viele integrieren Reishi deshalb in ihren fordernden Alltag für mehr Ausgewogenheit und Balance.

Du musst dich aber nicht zwingend für einen der beiden entscheiden. Lion’s Mane und Reishi unterscheiden sich deutlich in ihrer Zusammensetzung und können ergänzen sich deshalb auch ideal. Kurz gesagt: Lion’s Mane passt gut zu einem aktiven Alltag, Reishi eher zu bewusst gestalteten Ruhephasen und Ritualen. 

🌿 Kann man Lion’s Mane und Reishi kombinieren?

Natürlich! Sie ergänzen sich hervorragend und genau deshalb gibt es das perfekte Kombi-Angebot von Naurua: Lion's Mane & Reishi Extrakt Tinktur | 2 x 50 ml

Wichtig ist aus unserer Sicht jedoch auch folgendes: die Qualität.

Denn bei Vitalpilzen gibt es grosse Unterschiede in Anbau, Ausgangsmaterial, Verarbeitung und Extraktion. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Details.

🔬 Worauf solltest du bei Lion’s Mane und Reishi achten?

Wenn du einen Extrakt auswählst, sind einige Punkte wichtiger als grosse Versprechen auf dem Etikett.

1. Fruchtkörper oder Myzel?

Der Fruchtkörper ist der sichtbare Pilz. Das Myzel ist das feine Pilzgeflecht, das im Nährboden wächst. Beides gehört biologisch zum Pilz. Die Zusammensetzung kann sich jedoch unterscheiden. Bei manchen Produkten wird Myzel auf Getreide kultiviert und anschliessend gemeinsam mit Teilen des Substrats verarbeitet. Deshalb sollte klar deklariert sein, welcher Teil des Pilzes tatsächlich verwendet wird. Bei Naurua verwenden wir für alle Vitalpilze ausschhliesslich 100 % Fruchtkörper.

2. Pulver oder Extrakt?

Pilzzellwände bestehen unter anderem aus Chitin, einer besonders stabilen Struktur. Bei einem reinen Pulver wird der getrocknete Pilz im Wesentlichen fein vermahlen. Bei einem Extrakt geht die Verarbeitung einen Schritt weiter: Ziel ist es, unterschiedliche natürlich vorkommende Inhaltsstoffe gezielt aus dem Pilzmaterial herauszulösen.

Bei Naurua setzen wir dafür auf die patentierte NordRelease® Doppel Extraktion. Dabei wird die Chitinstruktur des Pilzes gezielt aufgeschlossen und es werden verschiedene Extraktionsverfahren miteinander kombiniert. Heisswasser löst vor allem wasserlösliche Bestandteile wie Polysaccharide und Beta Glucane. Bio-Ethanol erschliesst zusätzlich andere pilzspezifische Verbindungen, beispielsweise Triterpene bei Reishi. Ergänzend kommt Ultraschalltechnologie zum Einsatz, um die Extraktion des Pilzmaterials zu unterstützen. 

So entsteht ein konzentrierter Extrakt, der anschliessend schonend weiterverarbeitet und gefriergetrocknet wird. Wie die NordRelease® Extraktion genau funktioniert, zeigen wir dir in unserem kurzen Erklärvideo auf YouTube: NordRelease® Extraktion im Naurua Video ansehen

Herkunft und Transparenz

Auch die Herkunft des Pilzes sollte nachvollziehbar sein. Ein hochwertiges Produkt sollte daher eindeutig folgende Punkte aufzeigen:

  • welche Pilzart verwendet wird
  • welcher Teil des Pilzes eingesetzt wird
  • woher das Ausgangsmaterial stammt
  • wie der Pilz verarbeitet wurde
  • welche weiteren Zutaten enthalten sind

Genau solche Fragen sind aus unserer Sicht wichtiger als besonders grosse Werbeversprechen.

🌿 Lion’s Mane und Reishi bei Naurua

Bei Naurua verwenden wir für beide Pilze 100 % Fruchtkörper. Unsere Extrakte werden mit der NordRelease® Doppel Extraktion hergestellt. Dabei stehen für uns nicht möglichst spektakuläre Aussagen im Vordergrund, sondern Herkunft, Qualität und Transparenz. Denn wer Vitalpilze bewusst in seinen Alltag integrieren möchte, sollte auch wissen, was tatsächlich im Produkt enthalten ist.

Fazit: Zwei Pilze mit völlig unterschiedlichem Charakter

Lion’s Mane und Reishi unterscheiden sich deutlich in Charakter, Geschmack und Zusammensetzung. Lion’s Mane passt besonders gut zu einem aktiven Alltag, Reishi eher zu Ruhe und Ausgleich. Beide enthalten Beta Glucane und Polysaccharide, unterscheiden sich aber bei weiteren pilzspezifischen Verbindungen.

❓ Häufige Fragen zu Lion’s Mane und Reishi

Was ist besser, Lion’s Mane oder Reishi?

Keiner der beiden Vitalpilze ist grundsätzlich besser. Sie unterscheiden sich in Aussehen, Geschmack, Tradition und natürlicher Zusammensetzung.

Was ist der wichtigste Unterschied zwischen Lion’s Mane und Reishi?

Lion’s Mane ist auch als Speisepilz bekannt und enthält charakteristische Verbindungen wie Hericenone. Reishi ist deutlich bitterer und zeichnet sich unter anderem durch natürlich vorkommende Triterpene aus.

Ist Lion’s Mane dasselbe wie Reishi?

Nein. Lion’s Mane ist Hericium erinaceus, Reishi ist Ganoderma lucidum. Es handelt sich um zwei unterschiedliche Pilzarten.

Kann man Lion’s Mane und Reishi zusammen verwenden?

Beide Pilze können Bestandteil einer bewussten Routine sein und ergänzen sich hervorragend.

Wie heisst Lion’s Mane auf Deutsch?

Lion’s Mane wird auf Deutsch meist Igelstachelbart genannt.

Wie heisst Reishi auf Deutsch?

Reishi wird auf Deutsch Glänzender Lackporling genannt. In China ist er auch als Ling Zhi bekannt.

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